Toleranz und Fremdenhass
Ein Thema mit dem man sich vielleicht viel zu selten befasst ... irgendwie brachte mich die Website lastexitflucht.org dazu mich mal gedanklich genauer mit diesem Thema zu befassen.
Ich halte mich ja eigentlich für einen recht toleranten Menschen. Ich hab normalerweise nichts gegen Andersgläubige, anders aussehende oder Ausländer. Aber bin ich wirklich so tolerant, wie ich mir das einbilde? Ich mosere über Hip-Hopper, Raver, Zeugen Jehovas, Katholiken, Russen und Türken. Natürlich alles nur unter bestimmten Vorraussetzungen.
Ich verdamme niemanden, nur weil er HipHop hört, wohl aber, wenn er das durch Kleidung oder offentsichtlich mangelnde Umgangsformen offen zur Schau trägt. Aber heißt es, dass jeder, der Baggies und Kapuzenpullies trägt, kein Benehmen und keine Bildung hat? Wohl kaum, aber das Vorurteil drängt sich leider oft auf.
Ich verdamme auch niemanden, nur weil er an Gott glaubt und offen dazu steht. Trotzdem passiert es doch mal leicht, dass man sich über Menschen lustig macht, die jeden Sonntag in die Kirche gehen und meinen in Gott ihr Heil zu finden.
Ich habe auch nichts gegen Türken, Russen oder Ausländer im allgemeinen. Ich habe nur etwas gegen Menschen, die sich nicht in das Land einfügen, in dem sie leben, die sich weigern die Sprache zu lernen und krampfhaft an ihren Traditionen festhalten. Aber mal ehrlich: Würde ich, wäre ich gezwungen meine Heimat zu verlassen, mich in einem anderen Land anpassen? Wäre ich gezwungen in die Türkei oder ein anderes islamisches Land auszuwandern, würde ich mich bereit erklären Tag ein, Tag aus mit einem Kopftuch durch die Gegend zu laufen? Oder ist es doch wieder nur ein Vorurteil, dass islamische Frauen ohne Kopftücher nicht aus dem Haus dürfen?
Außerdem kann man nie die individuellen Umstände beurteilen, die einen Menschen dazu treiben das zu tun, was er eben tut. Vielleicht ist eben doch alles ganz anders, als es zu sein scheint.
Tatsache ist ganz einfach, dass fast jeder (ja, auch ich) der Meinung ist, mit meistens nicht mehr als ein paar Vorurteilen oder Halbwahrheiten, über andere Menschen urteilen zu können. Woher kommt das nur, wenn wir doch alle ach so tolerant sind und soviel wert auf Meinungsfreiheit legen? Darf man sich dank dieser Meinungsfreiheit denn auch das Recht herausnehmen Halbwahrheiten und Vorurteile zu verbreiten? Wäre es nicht klüger einfach mal den Mund zu halten, wenn man nicht genau weiß, was Sache ist?
Aber woher nehm ich mir eigentlich das Recht über sowas zu urteilen? Schließlich bin ich auch nicht besser als die meisten Menschen und auch, wenn mir das alles im Moment bewusst ist, habe ich doch starke Zweifel daran, dass sich etwas an meinem Verhalten ändern wird. Wozu auch alte Verhaltensweisen aufgeben, die zumindest mir nicht schaden? Alles andere wäre doch mit Anstrengung verbunden. *ironisch lächel*
Ich halte mich ja eigentlich für einen recht toleranten Menschen. Ich hab normalerweise nichts gegen Andersgläubige, anders aussehende oder Ausländer. Aber bin ich wirklich so tolerant, wie ich mir das einbilde? Ich mosere über Hip-Hopper, Raver, Zeugen Jehovas, Katholiken, Russen und Türken. Natürlich alles nur unter bestimmten Vorraussetzungen.
Ich verdamme niemanden, nur weil er HipHop hört, wohl aber, wenn er das durch Kleidung oder offentsichtlich mangelnde Umgangsformen offen zur Schau trägt. Aber heißt es, dass jeder, der Baggies und Kapuzenpullies trägt, kein Benehmen und keine Bildung hat? Wohl kaum, aber das Vorurteil drängt sich leider oft auf.
Ich verdamme auch niemanden, nur weil er an Gott glaubt und offen dazu steht. Trotzdem passiert es doch mal leicht, dass man sich über Menschen lustig macht, die jeden Sonntag in die Kirche gehen und meinen in Gott ihr Heil zu finden.
Ich habe auch nichts gegen Türken, Russen oder Ausländer im allgemeinen. Ich habe nur etwas gegen Menschen, die sich nicht in das Land einfügen, in dem sie leben, die sich weigern die Sprache zu lernen und krampfhaft an ihren Traditionen festhalten. Aber mal ehrlich: Würde ich, wäre ich gezwungen meine Heimat zu verlassen, mich in einem anderen Land anpassen? Wäre ich gezwungen in die Türkei oder ein anderes islamisches Land auszuwandern, würde ich mich bereit erklären Tag ein, Tag aus mit einem Kopftuch durch die Gegend zu laufen? Oder ist es doch wieder nur ein Vorurteil, dass islamische Frauen ohne Kopftücher nicht aus dem Haus dürfen?
Außerdem kann man nie die individuellen Umstände beurteilen, die einen Menschen dazu treiben das zu tun, was er eben tut. Vielleicht ist eben doch alles ganz anders, als es zu sein scheint.
Tatsache ist ganz einfach, dass fast jeder (ja, auch ich) der Meinung ist, mit meistens nicht mehr als ein paar Vorurteilen oder Halbwahrheiten, über andere Menschen urteilen zu können. Woher kommt das nur, wenn wir doch alle ach so tolerant sind und soviel wert auf Meinungsfreiheit legen? Darf man sich dank dieser Meinungsfreiheit denn auch das Recht herausnehmen Halbwahrheiten und Vorurteile zu verbreiten? Wäre es nicht klüger einfach mal den Mund zu halten, wenn man nicht genau weiß, was Sache ist?
Aber woher nehm ich mir eigentlich das Recht über sowas zu urteilen? Schließlich bin ich auch nicht besser als die meisten Menschen und auch, wenn mir das alles im Moment bewusst ist, habe ich doch starke Zweifel daran, dass sich etwas an meinem Verhalten ändern wird. Wozu auch alte Verhaltensweisen aufgeben, die zumindest mir nicht schaden? Alles andere wäre doch mit Anstrengung verbunden. *ironisch lächel*
plueschhase - 7. Apr, 20:24