Weihnachtszeit
Weihnachten ist immer wieder ... interessant. Am liebsten mag ich das traditionelle Mittagessen bei Oma am 1. oder 2. Weihnachtstag. Dieses Jahr war es wieder überaus amüsant: Ich sehe immer zu, dass ich einen Platz neben Opa erwische und das glückte auch dieses Jahr wieder. "Du trinkst doch bestimmt auch ein Glas Rotwein mit oder?" Sicher, das tue ich. Nebensächlich, dass ich außer einem Kaffee noch nichts im Magen habe (das kommt davon, wenn man um 11 Uhr aufsteht, um pünktlich um 12 Uhr mit dem Essen anzufangen. Da bleibt für so Banalitäten wie Frühstück keine Zeit mehr. Man muss auch Prioritäten setzen im Leben). Nach dem zweiten Glas Rotwein stand dann auch das Essen auf dem Tisch: Sauerbraten und Tafelspitz zum Frühstück.
Der Vorteil wenn man neben Opa sitzt: Es wird eigentlich nie langweilig. Entweder zieht man ihn damit auf, dass er sich schon wieder vollgekleckert hat oder man lauscht einem seiner beiden Söhne, wie sie ihn scherzhaft ärgern. Oder man ärgert selber und wird zurück geärgert. Das Problem in dieser Familie ist leider, dass man immer irgendjemanden findet, der einem in den Rücken fällt. Und dabei war ich dieses Jahr felsenfest davon überzeugt, dass ich mich mit Opa über dem Rotwein verbrüdert hatte.
Nach einem opulenten Drei-Gänge-Menü und dem dritten oder vierten Glas Wein lehnen sich dann alle vollgefressen zurück (manch einer, wie mein Cousin, legt sich sogar gleich auf die Couch für ein Nickerchen).
Nach einer kurzen Regenerationsphase gibt es dann noch eine Tasse Kaffee für jeden, der möchte und nachdem wir 600 Gramm Walnüsse im Akkord geknackt hatten, ging es nach Hause.
Keine halbe Stunde später ging es gleich weiter zum Kaffee trinken zu Oma Nummer 2. Das verlief dieses Jahr auf menschlicher Ebene wesentlich stressfreier als sonst. Mag daran liegen, dass mein Cousin und seine Freundin quasi den Puffer gespielt haben und einen Großteil der Unterhaltung bestritten. Bei der Bescherung wäre mir allerdings fast der Kit aus der Brille gefallen: auch nach mehrmaligem nachzählen waren es immer noch zehn 50 Euro-Scheine. Ich habe noch nie soviel Geld auf einmal in der Hand gehabt.
Der Vorteil wenn man neben Opa sitzt: Es wird eigentlich nie langweilig. Entweder zieht man ihn damit auf, dass er sich schon wieder vollgekleckert hat oder man lauscht einem seiner beiden Söhne, wie sie ihn scherzhaft ärgern. Oder man ärgert selber und wird zurück geärgert. Das Problem in dieser Familie ist leider, dass man immer irgendjemanden findet, der einem in den Rücken fällt. Und dabei war ich dieses Jahr felsenfest davon überzeugt, dass ich mich mit Opa über dem Rotwein verbrüdert hatte.
Nach einem opulenten Drei-Gänge-Menü und dem dritten oder vierten Glas Wein lehnen sich dann alle vollgefressen zurück (manch einer, wie mein Cousin, legt sich sogar gleich auf die Couch für ein Nickerchen).
Nach einer kurzen Regenerationsphase gibt es dann noch eine Tasse Kaffee für jeden, der möchte und nachdem wir 600 Gramm Walnüsse im Akkord geknackt hatten, ging es nach Hause.
Keine halbe Stunde später ging es gleich weiter zum Kaffee trinken zu Oma Nummer 2. Das verlief dieses Jahr auf menschlicher Ebene wesentlich stressfreier als sonst. Mag daran liegen, dass mein Cousin und seine Freundin quasi den Puffer gespielt haben und einen Großteil der Unterhaltung bestritten. Bei der Bescherung wäre mir allerdings fast der Kit aus der Brille gefallen: auch nach mehrmaligem nachzählen waren es immer noch zehn 50 Euro-Scheine. Ich habe noch nie soviel Geld auf einmal in der Hand gehabt.
night shadow - 26. Dez, 23:24