Etwas das mir gerade bei einem gemütlich gerauchten Zigarettchen auf der Fensterbank auffiel (ja, ja ... da kommen einem manchmal wirklich die lustigsten Gedanken ;)): Glauben Menschen, die immer wieder betonen, dass man sich keine Sorgen um sie machen muss, dass man ihnen das abkauft? Ist es nicht eher der Fall, dass man sich erst recht Sorgen um sie macht? Und was ist daran so schlimm? Ist Sorgen nicht in den meisten Fällen auch ein Zeichen von Zuneigung? Warum wehrt man sich so vehement dagegen? Zumal es in vielen Fällen ja auch eine gewisse Berechtigung hat. Warum versucht man nicht den Grund der Sorge zu eliminieren, anstatt stattdessen lieber zu versuchen die heile Welt vorzuspielen?
plueschhase - 5. Jul, 23:39
Du wehrst Dich gegen
jeden tiefen Blick und jedem Wort,
das Dir zu nah kommt weichst Du aus.
Ich hab' geredet, hab' mich Dir erzählt.
Ich traue Dir,
doch Du bleibst hochgeschlossen,
nur ich zieh' mich aus.
Deine wahren Farben schimmern durch Fassaden,
die Du um Dich baust. Gib sie endlich frei!
Lass' mich in Dich, lass' mich zu Dir.
Warum streust Du so viele Rätsel
auf den Weg zu Deiner Tür?
Lass' mich in Dich, lass' mich zu Dir.
Dieses Schloss an Deiner Seele wegzuzaubern,
ich gäb' so viel dafür.
Komm, gib mir Deine Hand, hab keine Angst.
Die Vorsicht hat Dir viel zu lang den Mut ersetzt.
Ich halt' Dich fest, trau Dich.
Zeig' es mir, wie gut das tut
und wie die Neubegierde lebenshungrig wächst.
Ohne Schutz, ohne Misstrau'n,
in ein Wagnis, die Gelegenheit.
Mach' Dich endlich frei!
....
Und mal wieder gelingt es Pur Gedanken in Worte zu fassen, wo man sonst verzweifelt nach der richtigen Umschreibung suchen würde.
Obwohl es ja auch Menschen gibt, denen man nicht alles aus der Nase ziehen muss, was ich persönlich immer noch wesentlich angenehmer finde ...
plueschhase - 5. Jul, 22:16