Momentaufnahmen
Die Frage sollte man sich in manchen Situationen gar nicht stellen, weil sie einem nur den Tag versauen. Was kann alles passieren, wenn jemand von der Leiter fällt? Vermutlich wesentlich mehr, als ein paar blaue Flecken und Prellungen.
Trotzdem birgt der Augenblick, in dem man ein lautes Rumpeln hört und wenige Momente später jemanden auf dem Boden liegen sieht, doch einiges an Adrenalin.
Und damit hat das Leben einmal mehr - wenn auch auf erstaunlich undramatische Weise - bewiesen, dass man nie ganz außer acht lassen sollte, dass es endlich ist.
Macht mir das jetzt Angst? Quatsch ...
night shadow - 24. Mär, 23:28
Der kleine Bär hat es verstanden,
dass man alles nicht versteht,
dass die Sonne nur ein Arsch ist,
der die kleinen Hühnchen brät.
Mut zur Lücke sage ich mir heute mal wieder. Und schlechte Noten in Mathe schreiben ist nicht schlimm, weil es ja eigentlich normal ist. Vielleicht sollte man einfach nicht immer zu Burger King fahren, wenn man eigentlich Mathe lernen will, aber vielleicht werden e-Funktionen und Wahrscheinlichkeitsrechnungen auch einfach überbewertet.
night shadow - 12. Mär, 19:23
Schule nervt und momentan noch mehr, als sonst ohnehin schon. Nächste Woche zwei Klausuren, der Abgabetermin der Facharbeit rückt immer näher und zusätzlich wird man noch mit zusätzlichen Dingen, wie dem wundervollen Märzkonzert (bei dem ich wohlbemerkt eigentlich nicht mitwirken wollte -.-), gestresst. Nebenher wird es draußen Frühling und es gibt tausend Dinge, die ich lieber machen würde, als über meiner Facharbeit, Klausurstoff oder einfach nur banalen Hausaufgaben zu brüten. Klar, Abitur machen ist kein Zuckerschlecken, aber tat es Not sämtliche Klausuren in genau die sechs Wochen zu legen, in denen die Facharbeit geschrieben werden soll? Das macht das Prioritäten setzen in meinen Augen ein wenig schwierig.
Aber was beschwer ich mich? Andere haben ja genau das selbe Problem.
night shadow - 11. Mär, 21:40
Ich weiß einfach nicht, wie man es auf den Punkt bringen soll. Dieses Gefühl hoffnungslos überfordert zu sein. Leer zu sein. Total zu resignieren. Und gleichzeitig das Gefühl zu haben, dass ich das alles doch nur mal wieder dramatisieren. Da ist nichts, was objektiv betrachtet nicht zu schaffen ist. Und trotzdem krebse ich die ganze letzte Woche nur so vor mich hin, nicht fähig irgendetwas Sinnvolles auf die Beine zu bringen. Vielleicht seh ich auch einfach vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Ich weiß es nicht.
Ratlos, verwirrt. Zuviele Punkte an denen man ansetzen könnte, ansetzen müsste. Und das regungslose Verharren und Abwägen wo man anfangen soll.
night shadow - 2. Feb, 23:43
Nicht das es im Moment sonderlich viel zu Lachen gäbe, aber ich gebe mir zumindest Mühe. Juhu, nächste Woche beginnt die Klausurphase. Gut das man die LK-Klausuren gleich an den Anfang legt, aber theoretisch reichen drei Wochen ja auch, um genug Stoff für eine Klausur zu lernen oder? Und klar, so ein Thema wie Gedichtinterpretationen zieht man dann mal fix innerhalb von 6 Stunden durch, weil man ja vorher noch das alte Thema abschließen muss.
Irgendwann zwischendurch will dann noch die Facharbeit geschrieben werden (für die noch nicht einmal die Gliederung steht, geschweige denn, dass alle Materialien schon da wären) und die Führerscheinprüfung (die ich ja erst seit zwei Monaten vor mir herschiebe) bestanden werden. Wie war das noch gleich mit dem 30-Stunden-Tag? Aber vermutlich würde der mich auch nicht weiterbringen, weil der auch nicht gegen akute Unlust hilft.
Aber wer wird denn den Kopf hängen lassen? Shit happens, but life goes on ... oder so.
night shadow - 31. Jan, 19:43
Irgendwie gibt es gerade nichts zu schreiben. Oder doch. Eigentlich gäbe es eine ganze Menge zu sagen, die Gedanken schlagen einmal mehr Purzelbäume und springen hin und her, aber wollen sich nicht fangen lassen.
Aber eigentlich ist das auch nicht weiter tragisch, weil es ohnehin nichts wichtiges wäre. Der Blick ist momentan nach innen gerichtet. Auf der Suche ... nur wonach, das weiß ich selbst noch nicht. Und vielleicht findet sich die Tage ja auch die nötige Ruhe und Muse, um all die Gedanken in Worte zu kleiden und den Blick wieder ein wenig mehr auf die Umwelt zu richten.
night shadow - 23. Jan, 21:23
Genau so fühlt es sich an. Die letzten Tage habe ich das Gefühl, als sei ich gar nicht wirklich hier. Die Gedanken springen von hier nach dort und während ich in dem einen Augenblick noch unglaubliche Motivation für eine Sache aufbringe, so verfliegt diese im nächsten Moment wieder und ich treibe antriebslos weiter. Irgendwie nervt das.
Vielleicht brüte ich auch einfach nur eine Grippe aus. Ich fühle mich die ganzen letzten Tage schon müde und kaputt. Oder es ist das Wetter. Was weiß ich. Was auch immer es ist, ich hoffe es legt sich demnächst wieder.
night shadow - 19. Jan, 17:41
Heute habe ich dann einmal mehr meinen Kreativitätsdrang bis zum bitteren Ende ausgelebt. Die erste Hälfte des Abend verbrachte ich damit mysteriöse Symbole und Schnörkel auf komische Klebefolie zu malen und auszuschneiden, um sie anschließend auf den kürzlich an der Tür befestigten Spiegel zu kleben. Dabei fielen mir zwei Dinge auf.
Zum einen, dass in meiner Brust gewissermaßen zwei verschiedene Wesen schlummern. Auf der einen Seite der Perfektionist und auf der anderen Seite die Faulheit, die sich auch damit zufrieden gibt, wenn es halbwegs annehmbar aussieht, solange wie es nicht allzu viel Arbeit nimmt. Ich fürchte heute hat einmal mehr die Faulheit gewonnen, obwohl es für mich, als bekennenden Bastelmuffel, eigentlich ein ganz annehmbares Ergebnis ist, wie ich finde.
Das zweite, was mir auffiel war, dass ich irgendwie zu sehr in der Materie bin. Während vor zwei Jahren ein Cutter-Messer für mich ein normales Bastelwerkzeug gewesen wäre, weckt es heute ganz andere Assoziationen. Langsam gibt mir das doch zu denken.
Den zweiten Teil des Abends verbrachte ich dann damit mal wieder ein bisschen am Blog herumzuwerkeln. Allerdings denke ich nicht, dass das hier so bleibt, weil es mir irgendwie noch nicht so recht gefällt.
Irgendwie ja schon bezeichnend, dass ich meinen Freitagabend mit sowelchen Tätigkeiten zubringe, aber mir ist momentan einfach nicht nach feiern gehen. Nicht das es einen akuten Mangel an Möglichkeiten geben würde, aber ich mag einfach nicht. Mag keine laute Musik hören, mag keine Leute sehen, mag keinen Alkohol trinken. Dann doch lieber deprimiert die Rauhfasertapete anstarren. ;)
night shadow - 12. Jan, 23:49
Stirb nicht indem du gehst.
Schweig nicht - ich bitte dich.
Zerbrich nicht an dir selbst.
Losgelöst fällst du ins kalte Licht.
Dein Engel schweigt.
Und unsere Tränen sind das einzige was bleibt.
Dein Engel schweigt.
Losgelöst suchst du die Hoffnung in der Nacht.
Dein Engel schweigt.
Und dein Lächeln ist alles was mir bleibt.
Dein Engel schweigt.
Staubkind
Vermutlich mal wieder zu viel demotivierende Musik gehört, vielleicht auch einfach nur zuviel nachgedacht. Auf jeden Fall stellt sich mittlerweile bei dem Gedanken an Silvester ein mulmiges Gefühl ein. Mit ein wenig Pech könnten die vier Tage wie ein Tanz auf rohen Eiern werden. Bloß keinen falschen Schritt machen, bloß kein falsches Wort sagen. Aber andererseits, warum jetzt schon unnötig verrückt machen? Das letzte mal dort war zwar auch merkwürdig, aber es war eigentlich in Angesicht der Umstände wirklich nett. Wie gesagt, ein wenig strange, aber ich habe schon schlimmere Wochenenden erlebt.
Aber diesmal ist es schon anders. Mehr Informationen, die den Umgang mit den einzelnen Personen schwieriger machen könnten.
Aber vielleicht auch mal wieder viel zu viele unnötige Gedanken. Denn immerhin kommt es erstens anders und zweitens als man denkt ...
P.s.: Staubkind ist irgendwie wirklich genial. =)
night shadow - 27. Dez, 23:58
Solange wie sich der Gedanke an die morgige Fahrstunde verdrängen lässt, ist die Welt in Ordnung. Doch er lauert irgendwo knapp unter der Oberfläche, um immer mal wieder böse grinsend aufzutauchen, nur um dafür zu sorgen, dass der eisige Knoten im Magen nicht auftaut.
Da hilft es auch nicht viel sich zu sagen, dass man sich unnötig verrückt macht, dass das schon irgendwie hinhauen wird, dass die Angst unbegründet ist. Mir graut es jetzt schon vor diesen anderthalb Stunden voll Sticheleien, (selbsterzeugtem?!) Leistungsdruck und purem Überfordertsein.
Und abgesehen davon wartet noch eine wundervolle Matheaufgabe, ein Philosophie-Vortrag und die Englischhausaufgabe. Und natürlich nach wie vor der liebe Werther, der noch vor der Klausur Montag gelesen worden sein will.
Ich beantrage hiermit einen 36 Stunden-Tag.
night shadow - 30. Nov, 21:13